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Propecia - gegen Haarausfall

Propecia mit dem Wirkstoff Finasterid ist ein wirksames Mittel gegen Haarausfall.

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 Propecia (1mg Tabletten)
 Hersteller: Merck
 Wirkstoff: Finasteride
EUR CHF
28 Tabletten 88.- 138.-
56 Tabletten 158.- 248.-
84 Tabletten 228.- 348.-
Verpackung und Versandkosten sind im Preis inbegriffen.

Patienteninformation 
www.propecia.com 

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Filmtabletten

Kompetitiver, spezifischer Hemmer der Typ II
5-alpha-Reduktase

Zusammensetzung

Propecia enthaelt 1 mg Finasteride als Wirkstoff.

Propecia wird in Form von Filmtabletten geliefert.

Hilfsstoffe: Laktosemonohydrat, mikrokristalline Zellulose, vorgelatinisierte Staerke, Natriumstaerkeglykolat, Natriumdocusat, Magnesiumstearat, Hydroxypropylmethylzellulose 2910, Hydroxypropylzellulose, Titandioxid, Talk, gelbes Eisenoxid, rotes Eisenoxid; excipiens pro compresso obducto.

Eigenschaften/Wirkungen

Finasteride ist ein kompetitiver und spezifischer Hemmer der Typ II 5-alpha-Reduktase. Finasteride hat keine Affinitaet zu den Androgenrezeptoren und hat keine androgene, antiandrogene, östrogene, antiöstrogene oder progestagene Wirkung. Die Hemmung dieses Enzyms blo­ckiert die periphere Umwandlung von Testosteron zum Androgen Dihydrotestosteron (DHT), was eine signifikante Herabsetzung der DHT-Konzentrationen im Serum und im Gewebe zur Folge hat. Finasteride bewirkt eine rasche Herabsetzung der DHT-Konzentration im Serum; innerhalb von 24 Stunden nach der Verabreichung wird eine signifikante Suppression erreicht.

Haarfollikel enthalten Typ II 5-alpha-Reduktase. Bei Maennern mit androgenetischer Alopezie enthaelt die kahler werdende Kopfhaut verkleinerte Haarfollikel und erhöhte Mengen von DHT. Bei solchen Maennern reduziert die Verabreichung von Finasteride die DHT-Konzentration in der Kopfhaut und im Serum. Maenner mit einem genetischen Mangel an Typ II 5-alpha-Reduktase leiden nicht an androgenetischer Alopezie. Diese Befunde und die Ergebnisse klinischer Studien bestaetigen, dass Finasteride den Prozess hemmt, der für die Verkleinerung der Haarfollikel der Kopfhaut verantwortlich ist und dadurch eine Umkehr des Kahlheitsprozesses bewirkt.

Die Wirksamkeit von Propecia wurde in drei Studien (n=1879) bei Maennern im Alter von 18 bis 41 Jahren mit leichtem bis mittelschwerem (Hamilton Klassifikation II-V), aber nicht vollstaendigem Haarverlust nachgewiesen. In diesen Studien wurde der Haarwuchs mit den folgenden 4 separaten Auswertungsmethoden bestimmt: Bestimmung der Haarzahl, Bewertung von Photographien des Kopfes durch eine Expertengruppe von Dermatologen, Bewertung durch den Untersucher und Selbstbeurteilung durch den Patienten.

In den zwei Studien bei Maennern mit Haarverlust am Scheitel wurde die Behandlung mit Propecia auf 5 Jahre weitergeführt. Waehrend dieser Zeit zeigten die Patienten bereits nach 3 Monaten eine Verbesserung im Vergleich zum Ausgangswert und versus Placebo. Die 5-jaehrige Behandlung mit Propecia hatte eine Stabilisierung des Haarverlustes zur Folge bei 90% der Maenner aufgrund photographischer Auswertung und bei 93% aufgrund der Bewertung durch den Untersucher. Zusaetzlich wurde bei 6-5% der mit Propecia behandelten Maenner über zunehmenden Haarwuchs aufgrund der Haarzaehlung (vs 0% in der Placebogruppe), bei 48% aufgrund photographischer Auswertung (vs 6% in der Placebogruppe) und bei 77% aufgrund der Bewertung durch den Untersucher (vs 1-5% in der Placebogruppe) berichtet. Im Gegensatz zur Placebogruppe, wo bei 100% der Maenner ein schrittweiser Haarverlust über die Zeit aufgrund der Haarzaehlung (vs 3-5% der Maenner unter Propecia), bei 7-5% aufgrund photographischer Auswertung (vs -10% der Maenner unter Propecia) und bei 38% aufgrund der Bewertung durch den Untersucher (vs 7% der Maenner unter Propecia) beobachtet wurde. Zusaetzlich zeigte eine Selbstbeurteilung durch den Patienten eine signifikante Zunahme der Haardichte, Verminderung des Haarverlustes und ein verbessertes Erscheinungsbild des Haares über die 5-jaehrige Behandlungsperiode mit Propecia. Waehrend die Verbesserungen bezüglich Haarwuchs im Vergleich zum Ausgangswert am grössten bei Maennern nach 2-jaehriger Behandlung mit Propecia waren und danach schrittweise abnahmen (z.B. Zunahme von 88 Haaren in einem repraesentativen Bereich von 5,1 cm² bei 2 Jahren und Zunahme von 38 Haaren bei 5 Jahren), verschlimmerte sich der Haarverlust in der Placebogruppe im Vergleich zum Ausgangswert zunehmend (Verlust von 50 Haaren bei 2 Jahren und von 239 Haaren bei 5 Jahren). Somit vergrösserte sich im Verlauf der 5 Studienjahre der Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen basierend auf allen 4 Auswertungskriterien.

Die Aussagekraft dieser Langzeitstudien unterliegt allerdings gewissen Einschraenkungen:

a) Die Drop-out-Rate über 5 Jahre unter Propecia betrug gut 40%. Bei den in der Studie verbleibenden Patienten könnte es sich somit um selektionierte Personen mit günstigem Krankheitsverlauf handeln.

b) Die Placebo-Gruppe war relativ klein (125 Patienten zu Beginn der Studienextension, 55 Patienten am Ende der Studie versus 1090 Patienten respektive 613 unter Propecia).

In einer 48-wöchigen, placebokontrollierten Studie, angelegt zur Bewertung der Wirkung von Propecia auf die Phasen des Haarwuchszyklus (anagene Wachstumsphase und telogene Ruhephase) bei Kahlheit am Scheitel, wurden 212 Maenner mit androgenetischer Alopezie eingeschlossen. Zu Beginn und nach 48 Wochen wurde in einem 1 cm² Zielbereich der Kopfhaut die gesamte, telogene und anagene Haarzahl ermittelt. Die Behandlung mit Propecia führte zu Verbesserungen in der Zahl der anagenen Haare waehrend bei Maennern in der Placebogruppe die anagenen Haare zurückgingen. Die mit Propecia behandelten Maenner zeigten nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo eine Nettozunahme in der gesamten und anagenen Haarzahl von 17 respektive 27 Haaren. Diese Zunahme bei der anagenen Haarzahl verglichen mit der Gesamthaarzahl führte nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo zu einer Nettoverbesserung von 47% beim Verhaeltnis anagen zu telogen für die Maenner unter Behandlung mit Propecia. Diese Daten belegen, dass eine Behandlung mit Propecia die Umwandlung von Haarfollikeln in die aktive Wachstumsphase fördert.

Zusammenfassend zeigten diese Studien, dass eine Behandlung mit Propecia bei Maennern mit androgenetischer Alopezie den Haarwuchs fördern und weiteren Haarverlust verhindern kann.

Bis zum heutigen Zeitpunkt liegen klinische Daten mit Finasteride 1 mg bei Maennern mit androgenetischer Alopezie bis zu einer Behandlungsdauer von 5 Jahren vor. Bei aelteren Maennern wird Finasteride in der Dosierung von 5 mg zur Behandlung der BPH verwendet.

Ergebnisse bei Frauen

In einer placebokontrollierten Studie über 12 Monate (n=137) wurde bei post-menopausalen Frauen mit androgenetischer Alopezie unter Behandlung mit Propecia keine Wirksamkeit nachgewiesen. Diese Frauen zeigten im Vergleich zu Placebo keine Verbesserung bezüglich Haarzahl, Selbstbeurteilung durch den Patienten, Bewertung durch den Untersucher oder aufgrund photographischer Auswertung (siehe «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).

Praeklinische Sicherheitsabklaerung

Die tierexperimentellen Untersuchungen mit oral verabreichtem Finasteride befassten sich im wesentlichen mit den pharmakologischen Auswirkungen der 5-alpha-Reduktase-Hemmung.

Die intravenöse Verabreichung von Finasteride bei graviden Rhesusaffen in so hohen Dosen wie 800 ng/d waehrend der gesamten Zeit der embryonalen und foetalen Entwicklung ergab bei maennlichen Foeten keine Missbildungen. Die verabreichte Dosis ist mindestens 750 mal höher als die höchste Schaetzung bezüglich der Finasteride-Exposition schwangerer Frauen durch die Samenflüssigkeit. Als Bestaetigung der Relevanz des Rhesusmodells für die Entwicklung des menschlichen Foeten hatte die orale Verabreichung einer sehr hohen Dosis von Finasteride (2 mg/kg/d; dies entspricht dem 100-fachen der empfohlenen Dosis für den Menschen oder dem ungefaehr 12-Millionenfachen der höchsten Schaetzung bezüglich der Finasteride-Exposition durch Samenflüssigkeit) bei graviden Affen Missbildungen am aeusseren Genitale maennlicher Foeten zu Folge. Es wurden keine anderen Missbildungen bei maennlichen Foeten und keine Finasteride-bedingten Missbildungen bei weiblichen Foeten bei irgendeiner Dosierung des Medikaments beobachtet.

Pharmakokinetik

Absorption

Bezogen auf eine intravenös verabreichte Referenzdosis betraegt die Bioverfügbarkeit einer oral verabreichten Dosis Finasteride ungefaehr 80%. Die Bioverfügbarkeit wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeintraechtigt. Maximale Finasteridekonzentrationen im Plasma werden nach etwa 2 Stunden erreicht und die Resorption ist nach 6-8 Stunden abgeschlossen.

Distribution

Die Plasmaeiweissbindung ist ungefaehr 93%. Das Verteilungsvolumen von Finasteride betraegt ca. 76 Liter.

Bei der taeglichen Dosis von 1 mg Finasteride wurde die maximale Steady-state-Plasma-Konzentration nach 1-2 Stunden erreicht und betrug im Durchschnitt 9,2 ng/ml. Die AUC (0-24 h) betrug 53 ng × h/ml.

Finasteride konnte im Liquor nachgewiesen werden; die Substanz scheint sich jedoch dort nicht praeferentiell zu konzentrieren. Sehr kleine Mengen von Finasteride konnten auch in der Samenflüssigkeit von Maennern nachgewiesen werden, welche Finasteride erhalten hatten.

Biotransformation

Finasteride wird hauptsaechlich durch Enzyme der Cytochrom-P450-Subfamilie metabolisiert (CYP3A4, siehe «Interaktionen»). Nach oraler Verabreichung von 14C-markiertem Finasteride beim Menschen wurden zwei Metaboliten von Finasteride nachgewiesen, welche nur einen Bruchteil der Hemmungsaktivitaet der 5-alpha-Reduktase von Finasteride besitzen.

Elimination

Nach oraler Verabreichung von 14C-markiertem Finasteride wurden beim Menschen 39% der Dosis in Form von Metaboliten im Urin ausgeschieden (im Urin wurde praktisch kein unveraendertes Finasteride ausgeschieden); 57% der Gesamtdosis wurden im Stuhl ausgeschieden.

Die Plasma-Clearance betraegt etwa 165 ml/min.

Mit zunehmendem Alter verringert sich die Eliminationsrate von Finasteride geringfügig. Die durchschnittliche Halbwertszeit betraegt bei Maennern im Alter von 18-60 Jahren ungefaehr 5-6 Stunden und bei über 70jaehrigen Maennern 8 Stunden. Diese Befunde sind ohne klinische Relevanz und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Propecia ist indiziert zur Behandlung von Maennern mit leichter bis mittelschwerer androgenetischer Alopezie.

Propecia ist nicht indiziert bei Frauen und Kindern.

Dosierung/Anwendung

Die empfohlene Dosierung betraegt eine Tablette zu 1 mg taeglich. Propecia kann mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden.

Im allgemeinen ist eine Einnahme waehrend mindestens 3 oder mehr Monaten nötig, bevor ein vermehrtes Haarwachstum und/oder ein verminderter Haarverlust festgestellt werden kann. Um eine bestmögliche Wirkung zu erhalten, wird eine andauernde Therapie empfohlen.

Wirksamkeit und Dauer der Behandlung sollten periodisch durch den behandelnden Arzt bewertet werden.

Eine Dosisanpassung bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist nicht erforderlich. Studien bei Patienten mit Niereninsuffizienz (bis zu einer Kreatinin-Clearance von 9 ml/min/1,73 m²) mit Finasteride 5 mg erbrachten keine Hinweise auf eine relevante Veraenderung der Kinetik von Finasteride, so dass keine Dosisanpassung nötig ist. Daten bei Leberinsuffizienz sind nicht vorhanden.

Anwendungseinschraenkungen

Kontraindikationen

Propecia ist kontraindiziert bei bestehender oder möglicher Schwangerschaft (vgl. «Schwangerschaft/Stillzeit») und bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen irgendeine Komponente des Praeparats.

Propecia ist kontraindiziert bei Frauen und Kindern sowie bei Patienten mit Alopezie anderer Genese.

Vorsichtsmassnahmen

In klinischen Studien mit Propecia bei Maennern im Alter von 18-41 Jahren sank der mittlere Serumwert des prostataspezifischen Antigens (PSA) von 0,7 ng/ml zu Beginn auf 0,5 ng/ml nach 12 Monaten. Wenn Finasteride bei aelteren Maennern mit benigner Prostatahyperplasie (BPH) angewendet wird, werden die PSA-Werte um ca. 50% gesenkt. Bis weitere Erkenntnisse bei Maennern über 41 Jahren ohne BPH vorliegen, sollte bei Maennern unter Behandlung mit Propecia bei der Beurteilung dieser Werte eine Verdoppelung der PSA-Werte in Erwaegung gezogen werden.

Da die klinischen Studien bei Patienten ohne relevante systemische Begleiterkrankungen durchgeführt wurden, fehlen entsprechende Daten von solchen Patienten.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschafts-Kategorie X.

Propecia ist kontraindiziert bei bestehender oder möglicher Schwangerschaft.

Wegen ihrer Faehigkeit, die Konversion von Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) in einigen Gewebearten zu hemmen, können die Typ II 5-alpha-Reduktase-Hemmer, einschliesslich Finasteride, Missbildungen des aeusseren Genitale beim maennlichen Foetus verursachen, wenn sie schwangeren Frauen verabreicht werden.

Zerdrückte oder zerbrochene Tabletten Propecia sollten wegen der möglichen Resorption von Finasteride und des möglichen Risikos für einen maennlichen Foeten nicht von Frauen im gebaehrfaehigen Alter gehandhabt werden. Intakte Tabletten sind mit einem Film bedeckt, welcher den Kontakt mit der aktiven Substanz bei der normalen Handhabung verhindert.

Stillende Mütter

Bei Frauen ist die Verwendung von Propecia nicht angezeigt. Es ist nicht bekannt, ob Finasteride in die Muttermilch übergeht.

Unerwünschte Wirkungen

In klinischen Studien wurden bei mehr als 1% der mit Propecia behandelten Maenner die folgenden unerwünschten Wirkungen, welche dem Medikament zugeschrieben werden konnten, beobachtet: verminderte Libido (Propecia 1,8%, Placebo 1,3%) und Erektionsstörung (1,3% vs. 0,7%). Ferner wurde eine Verkleinerung des Ejakulatvolumens bei 0,8% der mit Propecia behandelten Maenner und bei 0,4% der mit Placebo behandelten Maenner gemeldet. Die Rückbildung dieser unerwünschten Wirkungen erfolgte bei allen Maennern, welche die Therapie absetzten, aber auch bei manchen, welche die Therapie fortsetzten.

Die Haeufigkeit von jeder der obenerwaehnten unerwünschten Wirkungen verminderte sich auf £0,3% im 5. Jahr der Behandlung mit Propecia.

Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden im Rahmen der Marktüberwachung gemeldet: Ejakulationsstörungen, Hodenschmerzen, Schmerzen und Vergrösserung der Brustdrüsen, Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Hautausschlag, Pruritus, Urtikaria, Lippen- und Gesichtsschwellung, Angioödem.

Interaktionen

Es wurden keine klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen beobachtet. Finasteride ist ein Substrat von CYP3A4. Finasteride scheint das Enzymsystem, welches Zytochrom-P450-gebundene Arzneimittel metabolisiert, nicht zu beeinflussen. Der Metabolismus von Finasteride kann aber durch Hemmer oder Induktoren von CYP3A4 beeinflusst werden. Die folgenden Substanzen wurden getestet, ohne dass Interaktionen gefunden wurden: Antipyrin, Digoxin, Glibenclamid, Propranolol, Theophyllin und Warfarin.

Spezifische Interaktionsstudien wurden nicht durchgeführt; Finasteride wurde jedoch in der Dosierung von 1 mg oder mehr gleichzeitig mit ACE-Hemmern, Azetaminophen, Alphablockern, Benzodiazepinen, Betablockern, Kalziumantagonisten, Nitraten, Diuretika, H2-Antagonisten, HMG-CoA-Reduktase-Hemmern, Prostaglandinsynthesehemmern (NSAIDs) und Chinolonen verabreicht, ohne Hinweis auf klinisch relevante Interaktionen.

Überdosierung

In klinischen Studien zeigten Patienten, welche Einzeldosen von Finasteride bis zu 400 mg und multiple Dosen bis zu 80 mg taeglich waehrend 3 Monaten erhielten, keine akuten Intoxikationssymptome.

Eine Empfehlung zur spezifischen Behandlung einer Überdosierung von Propecia kann nicht gegeben werden.

Sonstige Hinweise

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Bei der Beurteilung von PSA-Werten ist zu beachten, dass diese bei Patienten, welche mit Propecia behandelt werden, erniedrigt sind (siehe «Vorsichtsmassnahmen»).

Bezüglich anderer Laborparametern konnte kein Unterschied zwischen der Verum- und der Placebo-Gruppe festgestellt werden.

Lagerung

Verpackung verschlossen halten und vor Feuchtigkeit geschützt bei Raumtemperatur (15-30 °C) aufbewahren.

Handhabung von zerbrochenen Tabletten

Zerdrückte oder zerbrochene Tabletten Propecia sollten nicht von Frauen im gebaehrfaehigen Alter gehandhabt werden (vgl. «Schwangerschaft/Stillzeit»).


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